Freitag, 26. Februar 2016

Westcoast im Regen und Wanaka



Vom Arthurs Pass ging es dann noch einmal zurück an die Westküste nach Greymouth wo wir uns trennten. Ein Drittel der Franken packte ich jedoch noch mit in mein Auto und wir fuhren weiter in den Süden.

Eigentlich ging es zuerst zu den Gletschern, leider hat es dort aber so arg geregnet, dass wir beschlossen möglichst schnell weiter zu fahren und so waren wir nach kurzer Zeit schon in Wanaka. Da war das Wetter dann zum Glück deutlich besser und so konnte man die Umgebung genießen. Wanaka ist eine irrsinnig schöne kleine Stadt am Fuße von einigen Bergen und einem sehr coolen See.

       

       

       








Von dort aus hab ich einmal eine Tagestour auf den Mount Isthmus gemacht. Der Weg hinauf war recht öde und nicht sehr spannend. Dafür war der Ausblick umso besser!


        




Am nächsten Tag hab ich mir dann eine $250 Canyoning Tour gegönnt. Beim Canyoning, für alle die es nicht wissen, klettert, rutscht, springt man einen Canyon hinunter. Eiskaltes Wasser, hohe Abseilmanöver und das alles in genialem Ambiente! War ultimative Mega über Awesome!!






Westcoast und die Rückkehr der Franken

Ich habe dann wieder meine fränkischen Freunde aufgegabelt und gemeinsam sind wir die Westküste hinunter gefahren. Wetter war durchwegs ein Traum! Wunderschöne Strände und kleinere Wanderungen. Einmal ging es zu einer ziemlich coolen Tropfsteinhöle.

Außerdem bekam ich einen neuen Haarschnitt von einem wilden Mexikaner!









 Schlaflocation am Strand




Ein paar Tage waren wir am Arthurs Pass. Von dort ging es 3 Stunden irrsinnig steil auf Avalanche Peak. Der Ausblick hat sich gelohnt. Außerdem haben wir oben Gesellschaft von einigen Keas bekommen.



 ein Straßenschild in Arthurs Pass


 Zeit vertrieben wird mit Schafkopf spielen 
 Kea


Anne unser Fitnessfreak

Vom Arthurs Pass aus machten wir auch einmal eine Tour zum Cave Stream. Das ist eine Höhle durch die ein Fluss fließt durch die man gehen/klettern kann. Man geht die ganze Zeit durch enge Windungen in teilweise hüfttiefem eiskalten Wasser. War es aber auf jeden Fall wert!

Leider habe ich irgendwie die Fotos aus der Höhle verloren aber falls sie noch auftauchen werden sie nachgereicht.

In Greymouth hat Benjamin uns dann einen Fisch herausgezogen und ich habe meine miserablen filetier-Künste zum Vorschein gebracht. Am ende war es trotzdem köstlich!







Nelson/Abel Tasman

Nach langer Ruhepause wieder mal ein Update von mir:

Mit der Fähre ging es hinüber auf die Südinsel. Schaukelig aber sonst unspektakulär.





Angekommen bin ich in Picton von dort dann aber gleich weiter Richtungen Nelson. Dort verbrachte ich eine Nacht auf einem Bauernhof und versuchte mal wieder, erfolgreich, mein Auto zu richten.

Am nächsten Tag ging es hinauf in den Abel Tasman National Park wo ich eine 4 Tageswabderung machte.
Sehr gemütlich, da es eigentlich kaum Steigungen gab. Wunderschöne Strände überall und immer nur perfektes Wetter! Viele Sandflies & Mosquitos aber dafür viele nette Menschen kennen gelernt. Teilweise gibt es Stellen die man nur bei Ebbe überqueren kann und als kleines Highlight machte ich einen Sidetrack zu Cleopatra's Pool, ein kleines Becken mit extrem klarem Flusswasser mit, her this, einer natürlichen Wasserrutsche!! Da rutscht man einfach ein bisschen den Fels mit dem Fluss hinunter. Super geil!
Leider hab ich mich mit meinem Essen ein wenig verkalkuliert und so musste ich ein bisschen auf Sparration gehen, ging dann aber auch ;)

Am Ende angekommen verbrachte ich noch einen Tag an einem wunderschönen Strand und zurück ging es dann mit dem Bot.



Cleopatra's Pool 

 eine meiner vielen netten Wandergesellschaften


 mein Rückreisemobil




Samstag, 30. Januar 2016

Wellington

So, jetzt habe ich es auch noch in die Hauptstadt geschafft. Schen is! Eine ziemlich coole, wenn auch windige, Stadt am Meer mit extrem vielen schönen Stränden und einer sehr coolen Innenstadt. Meine Nächte habe ich vor dem Haus von Moyra (Sheana's Schwester[meine Gastgeberin in Auckland]) verbracht. Die Zeit in Wellington war allgemein sehr faul. Ich hab zwar einige Zeit in der Stadt und auch im Museum verbracht, aber im allgemeinen galt: Sachen waschen, duschen, schlafen und warmes Wasser zum abswaschen genießen! Wellington war also quasi der Urlaub vom Urlaub. Ganz faul darf man natürlich auch nicht sein also habe ich für Moyra und zwei ihrer Kinder Gulasch mit Wasserspatzen gemacht! *lecker*









Am 29. Jänner ging es dann für mich auf die Fähre und ab auf die Südinsel. Die Fahrt war unspektakulär wenn auch ziemlich schön! Dann habe ich eine nacht in der NÄhe des Ankunftsortes Picton verbracht bevor ich weiter nach Nelson gefahren bin. Dort wohnt Moyra's Ex-Mann und bei dem sitzt ich gerade im Garten und schreibe diesen Eintrag. Morgen geht's in aller früher weiter zu einer (hoffentlich) schönen 3-Tageswanderung hier in der Gegend.

Meine Berichte werden leider immer ein wenig kürzer aber ich versuche den fehlenden Text mit umso mehr Bildern auszugleichen. Wie sagt man doch so schön: ein Bild sagt mehr als tausend Wort, oder so ähnlich, weiß nicht mehr.

Allgemein ist alles fit! Mein Auto zickt immer wieder ein bisschen rum aber das krieg ich auch wieder hin. Jetzt geht's mal weiter Richtung Süden!

YIHAA
Jakob

Auf ans Ende

Von nun an ging alles ein bisschen nach dem Moto "nach Wellington und wenn was schönes am Weg ist dann bleib ma halt da". Ich habe leider in dieser Zeit auch kaum Fotos gemacht also muss meine Erinnerung herhalten.
Wir sind von Wanganui nach Palmerston North gefahren und dann weiter durch irgendwelche klein Orte deren Namen ich nicht mehr weiß. Auf dem Weg haben wir ein paar Sparziergänge gemacht aber nichts mega aufregendes. Versteht mich nicht falsch, es war natürlich trotzdem sehr schön aber einfach keine Vulkanbesteigen oder ähnliches. Also hier die wenigen Bilder von der Zeit:


 so sieht ein hoch konzentrierter Franke aus