Hallo wieder einmal!
Da ich gerade wieder in Auckland bin hab
ich mir gedacht ich berichte mal von meinem Abstecher in den Norden.
Ich bin wie geplant am 10.12. Richtung
Whangarai gefahren und habe dort in der Nähe auf einem sehr abgelegenem,
wunderschönen Campingplatz am Meer meine erste Nacht verbracht. (hier drei Fotos von meinem ersten Campingplatz)
Am nächsten Tag bin ich weiter Richtung Norden gefahren, ohne ein
wirkliches Ziel vor Augen zu haben. Der Highway Richtung Norden wird hier immer
mehr zum Kurvenparadis – ziemlich lustig zum Fahren. Ich hab mir auf meinem Weg
ein paar Kleinigkeiten angeschaut, habe aber relativ bald festgestellt, dass
mich das nicht so ganz erfüllt. Dieses ziellose im-Auto-sitzen. Da wird man
faul und müde und eigentlich sieht man ja doch nicht viel mehr als die Straße.
Also habe mir noch einmal einen Campingplatz gesucht, habe dort
eine Nacht verbracht und am nächsten Tag spontan beschlossen zum Anfangspunkt meiner
Wanderung die ich machen wollte zu fahren.
das Innenleben meinse Autos bei Nacht
Wie schon erwähnt geht die um das Nordkap
herum und da hab ich dann natürlich jemanden finden müssen, der mich zum
Startpunkt führt und vom Endpunkt wieder abholt. Ich hab in einer Touri-Info
die Telefonnummer eines sehr netten pensioniertem Neuseeländer bekommen bei dem
ich mein Auto parken konnte und der mich zum östlichen Ende von Spirits Bay
geführt hat. Dort war ein abgeschiedener Campingplatz auf dem ich eine Nacht
verbracht habe um dann in aller Früh los zu starten.
meine äußerst freundliche deutsche Gesellschaft am Cmapingplatz
und hier der Strand vor dem Campingplatz
Die ersten zwei Stunden waren ein bisschen mühsam, da man nur den
Strand entlang geht und im Sand gehen ist nun mal recht mühsam. Außerdem hat
man das Gefühl, dass man überhaupt nicht weiterkommt. Nachdem ich diesen Teil
überstanden hatte wurde es jedoch immer besser. Die Landschaft ist der
Wahnsinn! Man geht über Hügel von Bucht zu Bucht und eine ist schöner als die
andere. Hinzu kommt noch, dass ich während meiner ganzen Tour keinen einzigen
anderen Menschen getroffen habe (außer auf den Campingplätzen, da man da
[teilweise] mit dem Auto hinkommt).
Drei Tage lang bin ich insgesamt diesen Trail entlang marschiert.
Einen kurzen Stopp am Kapp hab ich am zweiten Tag eingelegt und dann ging es
auf der Westseite wieder hinunter. An diesem Tag hab ich es leider auch
geschafft eine meiner Wasserflaschen zu verlieren und so bin ich in der
Mittagshitze inmitten der Sanddünen drauf gekommen, dass ich eigentlich kein
Wasser mehr habe. Das war ziemlich uncool und so konnte ich leider die
restliche Tour nicht ganz so sehr genießen da in meinem Hinterkopf lauter Verdurstungsszenarien
abgespielt wurden. An sich ist die Tour jedoch ziemlich genial. Man geht zuerst
einen langen Strand entlang und dann ist man auf einmal mitten in der Wüste.
Fünf Minuten Später ist auf einmal wieder alles voll mit Bäumen und dann wieder
fünf Minuten Später alles nur nacktes Vulkangestein.
Ich bin dann zum Glück nicht verdurstet sondern gegen Mittag
dehydriert an meinem Schlafplatz angekommen und der dort platzierte
Regenwassertank war zum Glück gut gefüllt.
Ein paar Stunden nach meinem Eintreffen sind dann noch ein Australier
und ein Aucklander vorbeigekommen mit denen ich einen sehr netten Abend gehabt
habe. Mit dem Australier bin ich dann am nächsten Tag noch meine letzte Etappe
gegangen. Diese war sehr kurz und recht unspektakulär.
Am Anfang vom ninety mile beach hat dann mein Chauffeur mit seinem
Truck gewartet und mich wieder zu meinem Auto geführt.
Alles in allem war es eine geniale Tour! Ziemlich anstrengen aber
wunderschön! Sehet selbst:
Campingplatz in Tapotupotu Bay (2.Nacht)
Cape Reinga
Twilight Beach (3. Nacht)
Da ich gerade in der Gegend war hab ich beschlossen noch einen
Abstecher zu den nahegelegenen Sanddünen zu machen um mir dort ein
Sand-Surf-Brett aus zu borgen und damit die Dünen hinab zu rutschen. Das war
ziemlich lustig aber leider habe ich mir dabei einen kleinen Sonnenstich
eingefangen und so war es eher ein kurzer Ausflug.
Ich habe mir dann einen schönen Platz zum Schlafen gesucht und ein
bisschen was gegessen hab dann aber auch wieder spontan entschlossen, dass ich
eigentlich lieber nach Auckland fahren würde. So hab ich meine Sachen gepackt
und bin die fünf Stunden nach Auckland geflitzt!
Jaja so ist das. Jetzt sitz ich gerade wieder in Auckland und
plane meine Weiterfahrt. Es wird vermutlich so um den 24. Herum losgehen.
Zuerst nach Hamilton wo ich ein zwei coole Tagestouren in der Umgebung geplant
habe und dann weiter nach Taupo und Rotorua. Auf jeden Fall wird es sicher von
dort wieder einmal ein Update von mir geben.
Bis denne!
Jakob
Cool. Die Geschichte kannte ich ja schon... Aber jetzt noch mal die Bilder dazu... Ein Wahnsinn! :)
AntwortenLöschenCool. Die Geschichte kannte ich ja schon... Aber jetzt noch mal die Bilder dazu... Ein Wahnsinn! :)
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