Samstag, 30. Januar 2016

Wellington

So, jetzt habe ich es auch noch in die Hauptstadt geschafft. Schen is! Eine ziemlich coole, wenn auch windige, Stadt am Meer mit extrem vielen schönen Stränden und einer sehr coolen Innenstadt. Meine Nächte habe ich vor dem Haus von Moyra (Sheana's Schwester[meine Gastgeberin in Auckland]) verbracht. Die Zeit in Wellington war allgemein sehr faul. Ich hab zwar einige Zeit in der Stadt und auch im Museum verbracht, aber im allgemeinen galt: Sachen waschen, duschen, schlafen und warmes Wasser zum abswaschen genießen! Wellington war also quasi der Urlaub vom Urlaub. Ganz faul darf man natürlich auch nicht sein also habe ich für Moyra und zwei ihrer Kinder Gulasch mit Wasserspatzen gemacht! *lecker*









Am 29. Jänner ging es dann für mich auf die Fähre und ab auf die Südinsel. Die Fahrt war unspektakulär wenn auch ziemlich schön! Dann habe ich eine nacht in der NÄhe des Ankunftsortes Picton verbracht bevor ich weiter nach Nelson gefahren bin. Dort wohnt Moyra's Ex-Mann und bei dem sitzt ich gerade im Garten und schreibe diesen Eintrag. Morgen geht's in aller früher weiter zu einer (hoffentlich) schönen 3-Tageswanderung hier in der Gegend.

Meine Berichte werden leider immer ein wenig kürzer aber ich versuche den fehlenden Text mit umso mehr Bildern auszugleichen. Wie sagt man doch so schön: ein Bild sagt mehr als tausend Wort, oder so ähnlich, weiß nicht mehr.

Allgemein ist alles fit! Mein Auto zickt immer wieder ein bisschen rum aber das krieg ich auch wieder hin. Jetzt geht's mal weiter Richtung Süden!

YIHAA
Jakob

Auf ans Ende

Von nun an ging alles ein bisschen nach dem Moto "nach Wellington und wenn was schönes am Weg ist dann bleib ma halt da". Ich habe leider in dieser Zeit auch kaum Fotos gemacht also muss meine Erinnerung herhalten.
Wir sind von Wanganui nach Palmerston North gefahren und dann weiter durch irgendwelche klein Orte deren Namen ich nicht mehr weiß. Auf dem Weg haben wir ein paar Sparziergänge gemacht aber nichts mega aufregendes. Versteht mich nicht falsch, es war natürlich trotzdem sehr schön aber einfach keine Vulkanbesteigen oder ähnliches. Also hier die wenigen Bilder von der Zeit:


 so sieht ein hoch konzentrierter Franke aus


Wanganui, Frodo, und der Fluss

Von New Plymouth aus ging es dann weiter die Westküste hinunter bis nach Wanganui. Dort waren wir zuerst ein paar Tage an einem schönen Platz am Fluss und dann haben wir uns den Luxus gegönnt und eine Nacht in einem Hostel verbracht. Da musste ich dann natürlich gleich die Küche ausnutzen also gab es Reisauflauf für alle!
Von Wanganui aus haben wir auch ein bisschen die Gegend herum erkundet.

 Wanganui von oben






Dann hab ich mich ein bisschen in den Nord zum Tongariro crossing aufgemacht. Das ist eine unglaublich touristische aber ziemlich coole Tageswanderung bei der man im Vulkangebirge herumspaziert und wenn man will kann man auf den Mount Doom (Ngauruhoe) hinauf gehen. Für alle die es nicht wissen, Mount Doom ist in "Herr der Ringe" der Berg in den Frodo den Ring werfen muss. Leider hab ich keine Hobbits gesehen! Hinauf gibt's dann zwar keinen Weg mehr aber man findet schon rauf (ist ja nicht so schwer, immer bergauf). ZUm gehen ist es zwar etwas mühsam weil alles voll mit feinem Gestein ist das unter den Schuhen wegrutsch, dafür ist der Abstieg umso lustiger!
Nach neun Stunden und sehr müde, aber auch sehr zufrieden war ich dann wieder bei meinem Auto.




 leider keine Ideala Gipfelaussicht








 Dann ging es weiter nach Raetihi wo wir wieder alle gemeinsam eine Nacht auf einem Campingplatz verbrachten um dann in aller früh samt gemieteten Kanus und Kayak zum Wanganui River geführt zu wurden wo wir dann eine 3-tägige Flussreise hatten. Das war ziemlich genial! Landschaflich der Wahnsinn und halt Kanu fahren, das ist sowieso der Wahnsinn! Wetter hat auch super mitgespielt und der FLuss hatte angenehme Hallstättersee Temperatur (aber zum Glück musste ich mich nur einer Stromschnelle geschlagen geben)











Nach dieser schönen Reise verbrachten wir noch eine Nacht in Wanganui bevor es weiter Richtung Süden ging.



Dienstag, 5. Januar 2016

New Plymouth & Mt Taranaki

Wie schon angesprochen bin ich in Gesellschaft weitergereist. Drei Franken aus dem schönen Deutschland um genau zu sein. Wir sind gemeinsam die Westküste entlang nach New Plymouth gefahren. Die ganze Küste hier ist ziemlich schön weil alle Strände mit tief schwarzem und extrem feinem Sand bedeckt sind.

Glücklicherweise sind die Menschen in New Plymouth Campern gegenüber sehr freundlich und so kann man sich quasi überall hinstellen und schlafen.

 Das rechte Ding ist mein Gefährt
und das Wetter war zum im Bett verkriechen

Als das Wetter dann ein bisschen besser war sind wir zu den White Cliffs gefahren (ca. 40km von New Plymouth) und haben dort eine kleine, sehr schöne, aber leider auch sehr neblige Wanderung gemacht.




ein Teil des Weges ging einfach mal durch so nen Tunnel




Gestern, also am 05.01. Sind Benni und Ich auf den Mount Taranaki marschiert. Das ist ziemlich krass weil besagter Vulkan einfach Mitten im Flachland an der Küste 2500m in die Höhe ragt. Und oben hab ich dann sogar doch noch ein bisschen Schnee gehabt.








Die Wanderung war ziemlich genial aber halt auch mega anstrengend. So war der Weg die Stiegen hinauf hier in die Touri-Info äußerst beschwerlich. Und das alles nur für EUCH! ;)

Wir werden jetzt vermutlich noch ein paar Tage hier sein und dann weiter über Whanganui nach Wellington, wo sich dann unsere Wege wahrscheinlich wieder trennen.
Ihr hört von mir!

Auf Bald!
Jakob
meine Morgenaussicht von heute



Achja, in der Zwischenzeit hab ich Übrigens alle vier Reifen austauschen müssen und meine Lichtmaschine hat geraucht. Aber sonst passt alles ;D