Samstag, 30. Januar 2016

Wanganui, Frodo, und der Fluss

Von New Plymouth aus ging es dann weiter die Westküste hinunter bis nach Wanganui. Dort waren wir zuerst ein paar Tage an einem schönen Platz am Fluss und dann haben wir uns den Luxus gegönnt und eine Nacht in einem Hostel verbracht. Da musste ich dann natürlich gleich die Küche ausnutzen also gab es Reisauflauf für alle!
Von Wanganui aus haben wir auch ein bisschen die Gegend herum erkundet.

 Wanganui von oben






Dann hab ich mich ein bisschen in den Nord zum Tongariro crossing aufgemacht. Das ist eine unglaublich touristische aber ziemlich coole Tageswanderung bei der man im Vulkangebirge herumspaziert und wenn man will kann man auf den Mount Doom (Ngauruhoe) hinauf gehen. Für alle die es nicht wissen, Mount Doom ist in "Herr der Ringe" der Berg in den Frodo den Ring werfen muss. Leider hab ich keine Hobbits gesehen! Hinauf gibt's dann zwar keinen Weg mehr aber man findet schon rauf (ist ja nicht so schwer, immer bergauf). ZUm gehen ist es zwar etwas mühsam weil alles voll mit feinem Gestein ist das unter den Schuhen wegrutsch, dafür ist der Abstieg umso lustiger!
Nach neun Stunden und sehr müde, aber auch sehr zufrieden war ich dann wieder bei meinem Auto.




 leider keine Ideala Gipfelaussicht








 Dann ging es weiter nach Raetihi wo wir wieder alle gemeinsam eine Nacht auf einem Campingplatz verbrachten um dann in aller früh samt gemieteten Kanus und Kayak zum Wanganui River geführt zu wurden wo wir dann eine 3-tägige Flussreise hatten. Das war ziemlich genial! Landschaflich der Wahnsinn und halt Kanu fahren, das ist sowieso der Wahnsinn! Wetter hat auch super mitgespielt und der FLuss hatte angenehme Hallstättersee Temperatur (aber zum Glück musste ich mich nur einer Stromschnelle geschlagen geben)











Nach dieser schönen Reise verbrachten wir noch eine Nacht in Wanganui bevor es weiter Richtung Süden ging.



Dienstag, 5. Januar 2016

New Plymouth & Mt Taranaki

Wie schon angesprochen bin ich in Gesellschaft weitergereist. Drei Franken aus dem schönen Deutschland um genau zu sein. Wir sind gemeinsam die Westküste entlang nach New Plymouth gefahren. Die ganze Küste hier ist ziemlich schön weil alle Strände mit tief schwarzem und extrem feinem Sand bedeckt sind.

Glücklicherweise sind die Menschen in New Plymouth Campern gegenüber sehr freundlich und so kann man sich quasi überall hinstellen und schlafen.

 Das rechte Ding ist mein Gefährt
und das Wetter war zum im Bett verkriechen

Als das Wetter dann ein bisschen besser war sind wir zu den White Cliffs gefahren (ca. 40km von New Plymouth) und haben dort eine kleine, sehr schöne, aber leider auch sehr neblige Wanderung gemacht.




ein Teil des Weges ging einfach mal durch so nen Tunnel




Gestern, also am 05.01. Sind Benni und Ich auf den Mount Taranaki marschiert. Das ist ziemlich krass weil besagter Vulkan einfach Mitten im Flachland an der Küste 2500m in die Höhe ragt. Und oben hab ich dann sogar doch noch ein bisschen Schnee gehabt.








Die Wanderung war ziemlich genial aber halt auch mega anstrengend. So war der Weg die Stiegen hinauf hier in die Touri-Info äußerst beschwerlich. Und das alles nur für EUCH! ;)

Wir werden jetzt vermutlich noch ein paar Tage hier sein und dann weiter über Whanganui nach Wellington, wo sich dann unsere Wege wahrscheinlich wieder trennen.
Ihr hört von mir!

Auf Bald!
Jakob
meine Morgenaussicht von heute



Achja, in der Zwischenzeit hab ich Übrigens alle vier Reifen austauschen müssen und meine Lichtmaschine hat geraucht. Aber sonst passt alles ;D



Taupo

Nachdem ich am 29. Dezember in der früh erst noch einmal gut schwimmen gegangen bin ging es weiter nach Taupo. Das ist nicht weit weg von Rotorua und so war ich schon am frühen Nachmittag dort. Ich hab auf Reids Farm geschlafen, ein gratis Campingplatz an einem Fluss mit irrsinnig viel anderen Leuten.
Am nächsten Tag war ich kurz in Taupo und bin dann wieder zurück zum Campingplatz und hab gleich eine riesen Gruppe sehr netter Deutscher kennen gelernt mit der ich dann schlussendlich auf Silvester gefeiert habe. Zu diesem Anlass sind wir alle in die Stadt und haben uns das Feuerwerk (das verglichen mi Bolsena läppisch war) angeschaut.
Alles in Allem war ich ziemlich faul in Taupo. Ich hab kaum etwas gesehen (außer die Huka Falls zu denen ich einmal mit einem Estländer spaziert bin) und war eigentlich nur schwimmen und Sonnenbaden. Aber war auch mal wieder bitter nötig ;) UNd dank der äußerst netten Gesellschaft waren die Tage ein ziemlichen Highlight!

 Huka Falls
 unsere Campingrunde


Am nächsten Tag trennten sich dann die Wege all der Menschen die ich kennen gelernt habe schon wieder. Nur drei KumpannInnen blieben mir erhalten.

Rotorua

Rotorua ist die schwefeligste Schwefel Stadt schlechthin. Es sinkt einfach immer nach dem Zeug weil alles rundherum Vulkan Gebiet ist und es extrem viele heiße Quellen in Geysire gibt. Ich hab dort einen recht schönen billigen Campingplatz (eigentlich ein öffentliches Strandbad an einem See aber man kann Nachts dort für $10 in seinem Auto schlafen) entdeckt auf dem ich zwei Nächte verbracht habe. Ein bisschen die Umgebung habe ich erkundet und einmal hab ich mir für einen halben Tag ein Mountainbike gemietet und bin in einem Bike-Park die Hügel und Tracks rauf und runter geflitzt. Das war extrem cool und muss auf jeden Fall bei Gelegenheit wiederholt werden!
 meine Schlaflocation
 ein bisschen ein Schwefelbad
 Und der kleine Jakob beim Mountainbiken

Hamilton & Tauranga/Mount Maunganau & der Busch

Am 23. Dezember (ja richtig, mein Geburtstag) bin ich wieder aus Auckland gestartet. Ich bin runter nach Hamilton (ca zwei Stunden mit dem Auto). Dort hab ich bei einem sehr netten altem Ehepaar auf einem riesigen Grundstück als Couchsurfer geschlafen.
 der Ausblick von meiner Schlaflocation

Da ich ja meinen Geburtstag in Neuseealnd gar nicht gefeiert habe, habe ich über das Internet FreundInnen und Verwandte und Bekannte aufgerufen doch ein bisschen für mich zu feiern und davon ein Foto oder ein Video zu schicken. Mein lieber Bruder und seine Verlobte (Malex) haben sich da was ganz besonderes einfallen lassen, was mir den Tag extrem versüßt hat. Hier noch einemal für alle die es noch nicht kennen:


Am nächsten Tag (dem 24.) Bin ich dann eben nach Hamilton gefahren doch hab ich dort eigentlich nur 30 Minuten verbracht; ziemlich fade Stadt. Ich hab dann einen kurzen Abstecher in den Waitomo Caves gemacht die voll von Glowworms sind (hab da leider keine Fotos von weil fotografieren verboten war deshalb hier Bilder aus dem Internet). Danach bin ich, noch am selben Tag, an die Ostküste nach Tauranga gedüst. Tauranga an sich ist auch nicht sehr spektakulär; dafür aber Mount Maunganui! Das ist eine kleine Küstenstadt die eben um besagten Berg herum liegt. Da dort leider alles mit "No Overnight Parking" Schildern zugepflastert ist habe ich letzten Endes ein bisschen außerhalb eine sehr nette alte Dame gefragt ob ich die Nacht vor ihrem Haus schlafen darf. Die war begeistert und hat mich gleich zu Kaffee und Kuchen hineingebeten.

Am 25, habe ich mich dann zum Anfang einer zwei-tägigen Wanderung begeben und bin selbige gestartet. Der Trail geht entlang von aufgelassenen Zugstrecken durch den Neuseeländischen Busch. Es war zwar ziemlich cool die komplett zerfallenen Brücken zu sehen, und außerdem einmal so wirklich im Neuseeländischen Busch zu sein aber da der Weg nicht sehr oft begangen wird war er zwar gut beschildert aber extrem verwachsen. Nach 7 Stunden bin ich dann sehr erschöpft und äußerst schlammig in einer kleinen Hütte angekommen in der ich die Nacht verbracht habe. AM nächsten Tag ging es einfach nochmal Stunden weiter, wieder zurück zum Auto. Alles in Allem war es zwar ziemlich cool und interessant aber länger als zwei Tage will ich mich eigentlich auch nicht durch den Dschungel kämpfen!





Nach den Strapazen habe ich den restlichen Tag bei herrlichem Wetter am Strand verbracht:


Außerdem war ich dann noch kurz am Mount Maunganui und habe die Aussicht genossen